Imkerei Betz

Unsere Imkerei

In Auhausen, nördlichster Teil des Donau-Ries Kreises (Bayern) befindet Sich unsere Imkerei, die wir im Haupterwerb und als Familienbetrieb führen. Auf ca. 30 Standplätze haben wir unsere Bienenvölker aufgeteilt. So können sie einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen leisten. Johanna Betz ist verantwortlich für das Abfüllen und rechtzeitige Ausliefern des Honigs an unsere zahlreichern Kunden. Während sich Rudi Betz hauptsächlich um die Bienenzucht kümmert, ist unser Sohn Achim für den Fuhrpark unserer Imkerei verantworltich. Gerne würden wir eine tüchtige Imkerfamilie bei uns mitarbeiten lassen, die später auch die Betriebsführung übernehmen könnte. Im Sommer, wenn Hauptsaison bei den Bienen ist, werden wir noch von Praktikanten, die ihr Wissen erweitern wollen, unterstützt. Mit ca. 600 Bienenvölkern sind wir eine der leistungsfähigsten, modernsten aber auch umweltfreundlichsten Imkereien in Deutschland. Wir sind seit 1995 Mitglied bei Bioland und waren an den Richtlinienentwürfen für die Öko-Imkerei beteiligt.

 

Unsere aktuellen Zertifikate sind eingetroffen und Sie können diese durch "Anklicken" vergössern.

Unser Honig - Bioland-Honig

Auf ca. 30 Standplätze haben wir unsere Bienenvölker aufgeteilt. So können sie einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen leisten. Dabei erarbeiten sie den kostbaren Honig. Dieses Naturprodukt so wertvoll zu erhalten, ist unser höchstes Ziel. Da wir den Honig vom Entnehmen aus dem Stock, über das Schleudern und Abfüllen ins Glas, immer selbst behandeln, kommen wir diesem Ziel maximal nahe. Die Grundsätze der ökologischen Imkerei werden von uns schon seit 1994 praktiziert. Speziell bei der Varroa-Problematik, einer Bienenkrankheit, war es frühzeitig erkennbar, dass es bei konventionell chemischer Behandlung zu Rückständen im Wachs und Honig kommen wird. Unser Honig wird seit 1989 untersucht und alle Ergebnisse waren negativ, was auf die Pflegemaßnahmen nach den Biolandrichtlinien zurückzuführen ist:

Aufstellen der Bienenvölker in einer intakten Natur
Die Wohnungen (Kästen, Magazine, Beuten)sind aus Holz; ohne oder mit unbedenklichen Farbanstrich
Keine Verwendung von chemotherapeutischen Medikamenten zur Gesunderhaltung der Bienen oder zum Schutz des Wachses
Sauberes , rückstandsfreies Wachs ist wie der Ackerboden des Bioland-Bauern.
Belassen von genügend Honigreserven im Bienenvolk
Nur ausgereifter Honig darf entnommen und muss möglichst schonend und werterhaltend behandelt werden. Druckfiltration ist nicht erlaubt.
Einfüttern der Völker mit Öko-Zucker
Ständige Kontrolle der Imkerei und deren Produkte, siehe Biolandzertifikat.
Unser Laden

Unser Honig - seine Entstehung

Derzeit können wir 10 verschiedene Honigsorten, alle in unserer Imkerei geerntet, anbieten. Da an unsrem Wohnort nicht alle Honigsorten geerntet werden können, ist es erforderlich, die Bienen in bestimmte Gebiete zu bringen, damit sie dort den entsprechenden Honig sammeln können. Dies nennt man "Wandern mit den Bienen" und wird mit Hilfe von einem kleinen Gabelstapler bewältigt, mit dem die Bienen nachts auf den Lkw geladen und dann zum nächsten Standort gebracht werden. Dort verbleiben sie, bis die Tracht vorbei ist. Dann werden die vollen Honigräume abgeerntet und durch leere Waben ersetzt, so dass die Bienen Platz haben, die neue Honigsorte zu sammeln. Manchmal können sie dazu am Standort stehen bleiben wie z.B. Akazie-Linde . Meist müssen sie aber wieder transportiert werden. Dies kann dank guter Technisierung unseres Betriebs von einer Person bewältigt werden .Auf unseren Lkw mit Hänger, der wie auch die anderen beiden Transporter, neuesten EU-Abgasnormen entspricht, können wir bis zu 250 Völker transportieren. Anstelle von vielen Fahrten nur eine Fahrt. Dies schont die Umwelt, spart Zeit und steigert die Rentabilität. Die Heide- bzw. Weißtannentracht bildet im Herbst den Abschluss des Imkerjahres. Dann kommen alle Bienen wieder in die Umgebung von Auhausen zurück. Hier werden sie auf den Winter vorbereitet: Wir lassen den Bienen immer eine reichliche Honigreserve und füttern dann Ökozucker zu, so dass die Bienen reichlich Winterfutter besitzen. Ein Teil der Bienen darf sogar im sonnigen Italien überwintern, was folgende Vorteile hat: Eine Vorwegnahme der Höchstarbeitsspitze vom Mai/Juni, zusätzlich auf März/April. In dieser Zeit können wir dort bereits neue Bienenköniginnen und Jungvölker vorbereiten. Außerdem sparen wir uns einen Teil des Winterfutters.