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Unser
Honig - seine Entstehung
Derzeit können wir
10 verschiedene Honigsorten, alle in unserer Imkerei geerntet, anbieten.
Da an unsrem Wohnort nicht alle Honigsorten geerntet werden können,
ist es erforderlich, die Bienen in bestimmte Gebiete zu bringen,
damit sie dort den entsprechenden Honig sammeln können. Dies nennt
man "Wandern mit den Bienen" und wird mit Hilfe von einem kleinen
Gabelstapler bewältigt, mit dem die Bienen nachts auf den Lkw geladen
und dann zum nächsten Standort gebracht werden. Dort verbleiben
sie, bis die Tracht vorbei ist. Dann werden die vollen Honigräume
abgeerntet und durch leere Waben ersetzt, so dass die Bienen Platz
haben, die neue Honigsorte zu sammeln. Manchmal können sie dazu
am Standort stehen bleiben wie z.B. Akazie-Linde . Meist müssen
sie aber wieder transportiert werden. Dies kann dank guter Technisierung
unseres Betriebs von einer Person bewältigt werden .Auf unseren
Lkw mit Hänger, der wie auch die anderen beiden Transporter, neuesten
EU-Abgasnormen entspricht, können wir bis zu 250 Völker transportieren.
Anstelle von vielen Fahrten nur eine Fahrt. Dies schont die Umwelt,
spart Zeit und steigert die Rentabilität. Die Heide- bzw. Weißtannentracht
bildet im Herbst den Abschluss des Imkerjahres. Dann kommen alle
Bienen wieder in die Umgebung von Auhausen zurück. Hier werden sie
auf den Winter vorbereitet: Wir lassen den Bienen immer eine reichliche
Honigreserve und füttern dann Ökozucker zu, so dass die Bienen reichlich
Winterfutter besitzen. Ein Teil der Bienen darf sogar im sonnigen
Italien überwintern, was folgende Vorteile hat: Eine Vorwegnahme
der Höchstarbeitsspitze vom Mai/Juni, zusätzlich auf März/April.
In dieser Zeit können wir dort bereits neue Bienenköniginnen und
Jungvölker vorbereiten. Außerdem sparen wir uns einen Teil des Winterfutters.
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